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Unsere aktuellen Themen im Überblick

An dieser Stelle stellen wir Ihnen interessante Artikel rund um das Thema Gesundheit und Orthopädietechnik vor.

Diesmal erfahren Sie mehr über die Themen Wirbelsäule und Rückenschmerzen, Kompressionstherapie und Propriozeption. Wir wünschen Ihnen einen informativen Aufenthalt.

Iliosacralgelenk - das unterschätzte Gelenk

Ein Viertel aller tiefensitzenden Rückenschmerzen geht auf die Iliosacralgelenke (ISG) zurück.

Bei einer iliosacralen Dysfunktion ist die Kraftübertragung des Iliosacralgelenks gestört. Die Folge: akute Schmerzen bei Bewegungen, z.B. beim Aufstehen, aber auch bei langem Stehen oder Sitzen. ISG-Probleme äußern sich in tiefsitzenden Schmerzen im Bereich der unteren LWS und können bis in die Rückseite des Oberschenkels, in Gesäß, Leiste und Hüfte ausstrahlen.

 

ISG-Probleme haben viele Ursachen

• Fehlhaltungen und -belastungen
• schwacher Muskeltonus, v.a. des Unterbauchs, Beckenbodens und Rückens
• Traumata, z.B. Beckenfraktur, Verdrehung, Symphysenriss
• arthrotisch-degenerative Veränderungen
• Lockerung der ISG-Bänder durch Hormonumstellung in der Schwangerschaft
• sportbedingte Überlastung

 

Therapie-Ziele bei ISG-Dysfunktion

• Entlasten und Stabilisieren von Becken, ISG und lumbosakralem Übergang sowie Aktivierung der Muskulatur
• Schmerzreduktion
• Schnelle Mobilisierung
• Rezidivprophylaxe

 

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Vielfältige Einsatzmöglichkeiten, überzeugende Praxiserfahrungen
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Orthopädie

Bei tiefsitzenden Rückenschmerzen an das ISG denken

Die Prävalenz von ISG-Dysfunktionen bei Rückenschmerzen im unteren Bereich liegt bei 25 % und mehr. Daher sollte das ISG-Syndrom immer als Differenzialdiagnose in Betracht gezogen werden.
Immer mehr Experten betrachten die Physio- und Schmerztherapie sowie den Einsatz einer Orthese als therapeutische Einheit.

 

Ergänzend zur konventionellen Therapie stabilisiert die Orthese den Iliosacralbereich über folgende Mechanismen:

• Aufbau von Druck vom Ilium gegen das Sakrum
• Veränderung der muskulären Aktivierungsmuster unter Belastung'
• Friktionsmassage der Triggerpunkte bei Dysfunktion der ISG durch Noppen auf den Pelotten

 

"Ich habe die Orthese bei über 100 Patienten angewendet. Die Patienten schätzen die stützende Wirkung der Iliosacralorthese sehr und entsprechend ist die Compliance der Patienten hoch."
Prof. Dr. Jürgen Harms, Fachartzt für Orthopädie und Unfallchirurgie am SRH-Klinikum KarlsbadLongensteinbach

 

Chirurgie

Postoperativer Einsatz bewährt sich

 

Immer häufiger wird die Orthese auch postoperativ eingesetzt. Typische Anwendungsgebiete:

• Unfallbedingte Sprengungen des Iliosacralgelenks
• Versteifungsoperation im Bereich der unteren Lendenwirbelsäule

 

Viele Patienten haben nach einer Versteifungsoperation ISG-Probleme. Über 80 % dieser Patienten kann durch eine konservative Therapie mit einer Iliosacralorthese, Physiotherapie und physikalischer Therapie geholfen werden, ohne dass eine erneute OP nötig wird.

 

Konservative Therapie bei osteoporosebedingten Frakturen

 

Die operative Behandlung vieler älterer Patienten mit Osteoporose ist schwierig, da diese keine belastungsstabilen Osteosynthesen erlaubt. In der Behandlung von osteoporosebedingten Spontanfrakturen im Kreuzbeinbereich hat sich der Einsatz der Orthese sehr bewährt.

 

"Die SacroLoc stabilisiert das Becken so weit, dass die Patienten bei erträglichen Schmerzen mobilisiert werden können. Dadurch wird der körperliche Abbau verhindert und die Medikamente können reduziert werden. Wir haben im Hinblick auf Schmerzen, Mobilität und damit natürlich auch Compliance gute Erfahrungen mit der SacroLoc bei Becken- und Kreuzbeinfrakturen gemacht."
Prof. Dr. Florian Krug, Chefarzt Unfallchirurgie und Altertraumatologie, Schön Klinik, Hamburg-Eilbeck

 

Sportmedizin

Vor allem Ballsportler sind eine ISG-Risikogruppe

 

Viele Sportarten, bei denen Beckendrehungen eine wichtige Rolle spielen, wie Fußball, Handball, Golf, können zu ISG-Problemen führen. Auch bei
Muskelverletzungen des Oberschenkels sollte die Wirbelsäule untersucht und mitbehandelt werden.

 

Tendinitis der Adduktoren oder ISG-Dysfunktion?

 

Innerhalb einer Querschnittstudie wurden Athleten mit Verdacht auf eine Tendinitis der Adduktoren Schmerzprovokationstests und Kraftmessungen mit und ohne Orthese unterzogen. Als funktioneller Test diente der Active Straight Leg Raise Test (ASLR). Die Ergebnisse zeigen, dass bei vielen Sportlern mit Symptomen in der Leistenregion keine Tendinitis der Adduktoren zugrunde liegt und der Einsatz einer Orthese sehr hilfreich sein kann. Entscheidend für den erfolgreichen Einsatz im sportmedizinischen Bereich ist dabei ein hoher Tragekomfort der Orthese.

 

"Grundsätzlich soll die Muskulatur den ISG-Berreich stabilisieren. In manchen Fällen, etwa nach besonders ermüdenden Trainings-/Therapie-Einheiten, greifen wir gern auf die unterstützende Wirkung der Orthese zurück. Dadurch sichern wir unsere Therapieeffekte und reduzieren negative Retraumatisierungen aufgrund unbedachter Bewegungen."
Helmut Hoffmann, Sportwissenschaftler/Sporttherapeut, Eden Reha Privatklinik für Sport- und Unfallverletzte, Donaustauf

 

Gynäkologie

Schwangerschaftsbedingte Rücken- und Symphysenbeschwerden sind häufig

 

Bis zu 45 % der Schwangeren leiden unter Schmerzen im Bereich des unteren Rückens und des Beckengürtels. Nach der Entbindung bestehen die Beschwerden bei 25 % der Betroffenen fort.' Ein Grund für diese Beschwerden liegt wahrscheinlich in der erhöhten Beweglichkeit der Gelenke des Beckengürtels, die im Vergleich zu nicht schwangeren Frauen um 32-68 % erhöht ist. Diese erhöhte Beweglichkeit kann mit Orthesen wirksam verringert werden. Bei einer Untersuchung von 25 Patientinnen mit Schmerzen im Beckengürtelbereich konnte der positive Einfluss von Orthesen nachgewiesen werden. Die Literatur beschreibt, dass die Beweglichkeit der Iliosacralgelenke durch das Tragen der Orthese signifikant herabgesetzt werden konnte.

 

SchuheinlagensortimentFallbericht: Bei einer 35-jährigen Erstgebärenden traten post partum infolge einer ausgeprägten Symphysendehnung und Aufweitung des Iliosacralgelenks unter Bewegung Schmerzen in der Becken-und Leistenregion auf. Durch eine Orthese, Bewegunis- und physikalische Therapie konnte eine progressive Verringerung der Diastase erzielt werden.

 

"Nach meiner Erfahrung kann die SacroLoc eine sinnvolle Therapieoption darstellen, um eine Stabilisierung des Beckengürtels und eine Beschwerdelinderung zu erreichen, besonders bei Frauen, die bereits vor der Schwangerschaft Probleme im ISG- und Beckenbereich hatten und die sich während der Schwangerschaft potenzieren.
Dr. Ellen Sauermann, Frauenärztin, Clausthal-Zellerfeld

 

Texte und Abbildungen mit freundlicher Unterstützung der Bauerfeind AG, 07937 Zeulenroda-Triebes,
www.bauerfeind.com.

 

Die Wirbelsäule
Die Wirbelsäule

Die Wirbelsäule ist ein gegliederter, beweglicher Stab mit komplexen biomechanischen Eigenschaften. Sie besteht aus knöchernen Wirbeln, Bandscheiben und Bändern. Zudem hat die Wirbelsäule die Aufgabe das Rückenmark zu schützen.

Psychosomatisch bringt die Wirbelsäule durch die aufrechte Haltung unsere Stabilität im Leben zum Ausdruck. (Bildquelle: www.spolastic.de)

 

Rückenschmerzen

Viele Menschen leiden im Laufe ihres Lebens einmal unter Rückenschmerzen. Überwiegend handelt es sich um akute Beschwerden, welche nach 6 bis 8 Wochen wieder abklingen.

Als Hauptverursacher von Rückenschmerzen werden Funktionsstörungen der Muskeln und Verschleiß der Wirbelsäule sowie der Bandscheiben angegeben.

Zunehmend sind allerdings Osteoporose bedingte Erkrankungen der Wirbelsäule, Haltungsschäden unterschiedlicher Ausprägung und Blockaden der Iliosakralgelenke die Ursache für Behandlungsbedarf.

Seltener sind akute Ereignisse wie Verletzung der Wirbelsäule durch Unfälle oder Bandscheibenvorfälle die Ursache.

Welcher Auslöser genau für die Entstehung eines Rückenleidens verantwortlich gemacht werden kann obliegt der genauen Diagnose eines Arztes.

 

Medizinische Begriffserläuterungen

Bandscheibenvorfall
Verlagerung bzw. Austreten von Gewebe des Gallenkerns der Bandscheibe. Hierbei kann es durch Druck auf Nervenwurzeln zu Schmerzen, Lähmungen und/oder Gefühlsstörungen kommen.

Facettensyndrom
Blockierung der Wirbelkörpergelenke infolge degenerativer Veränderungen. Eine der häufigsten Ursachen vom Rückenschmerz des älteren Menschen!

Ischialgie
Schmerzen, die ausschließlich in den Beinen wahrgenommen werden, aber Ihre Ursache in der Wirbelsäule haben.

Lumboischialgie
Rückenschmerz der auch ins Beinausstrahlt.

Lumbalgie
Rückenschmerzen im Bereich der LWS.

Lumbago
Hexenschuss. Durch Nervenwurzelreizung oder Wirbelgelenkblockierung ausgelöste stechende Schmerzen, die ausstrahlen können und Bewegungseinschränkungen zur Folge haben.

LWS Syndrom
Schmerzsymptomatik, die die ganze LWS betrifft und mehrere Ursachen mit einschließt.

Osteochondrose
Verschleiß der Bandscheibe und der Wirbelkörpergrund- und deckglatten.

Parese
Lähmung.

Prolaps
Bandscheibenvorfall.

Protrusion
Bandscheibenvorwölbung.

Pseudoradikulär
Ausstrahlender Schmerz, nicht von einer Nervenwurzel ausgehend.

Radikulär
Ausstrahlender Schmerz, ausgehend von einer Nervenwurzel.

Spinalkanalstenose
Krankhaft verengter Wirbelkanal. Hierbei kommt es durch knöcherne Anbauten zu einer Enge des Spinatkanals und damit des Rückenmarks. Schmerzen, Störung der Sensibilität (Gefühl) bis hin zu Lähmungen können die Folge sein.

Spondylarthrose
Verschleiß der Zwischenwirbelgelenke.

Spondylitis
Entzündung des Wirbels.

Spondylolisthesis
Wirbelgleiten.

 

Therapieempfehlungen

Prävention
Muskelaufbau und gymnastische Übungen sind mit die beste Möglichkeit den rücken fit zu halten.
Die Rumpfmuskulatur wirkt dabei wie ein Korsett für die Wirbelsäule, das stabilisiert und den notwendigen Bewegungsspielraum erlaubt.

Auch eine manuelle Therapie durch den Physiotherapeuten ist ein umfassendes Behandlungskonzept, welches vorbeugend und nachhaltig wirksam ist

 

Versorgungen mit Bandagen und Orthesen
In der Phase der Akutsituation werden sehr gut elastische Rückenstützbandagen eingesetzt. Zur Langzeit- und Therapieversorgung kommen dynamische Rückenorthesen und Stützmieder zum Einsatz. Diese stabilisieren den Rumpf, lindern Schmerzen und fördern die Muskelaktivität.

 

LWS-Bandage mit Massagepelotte

Lumbamed® plus
LWS-Bandage mit Massagepelotte

  1. Durchblutungsfördernde Massage, Abbau von Muskelverspannungen und Schmerzreduktion durch propriozeptiv wirkende Kompression.
  2. Leichte Lordoseminderung und Beckenaufrichtung.
  3. Stabilisierung der Kreuz-Darmbeingelenke und Entlastung des lumbosakralen Übergangs durch Massage-Pelotte.
  4. Atmungsaktiv und feuchtigkeitsleitend durch Clima Comfort.
LWS-Bandage mit Zuggurten und Pelotte

Lumbamed® stabil
LWS-Bandage mit Zuggurten und Pelotte

  1. Wirkungsvolle Entlordisierung durch 3-Punkt-Gurtung.
  2. Individuell dosierbare, abdominale Druckerhöhung.
  3. komfortable Abstützung des Bauchraumes durch große Verschlussflächen.

 

LWS-Bandage mit variablem Stabilisierungssystem

Lumbamed® disc
LWS-Bandage mit variablem Stabilisierungssystem

  1. Entlastung betroffener Wirbelsegmente durch Detonisierung der Muskulatur und Beckenaufrichtung.
  2. Stabilisierungsgrad durch abnehmbare Rückenpelotte sowie harte und weiche Stabilisierungsstäbe dem Therapieverlauf anpassbar.
  3. Atmungsaktiv und feuchtigkeitsleitend durch Clima Comfort.

 

Wirbelsäulenaufrichtende Orthese

Spinomed®
Wirbelsäulenaufrichtende Orthese

  1. Verbesserung der Körperhaltung durch Aktivierung der Rumpfmuskulatur (Biofeedback-Prinzip).
  2. Evidenzbasierte Studie belegt: Zunahme der Rumpfmuskulatur, Schmerzreduktion und Mobilitätssteigerung, Reduktion der Körperschwankung.
  3. Freie Brust- und Bauchatmung
  4. Wirkt unsichtbar unter der Kleidung.

Texte und Abbildungen u.a. mit freundlicher Unterstützung der Fa. medi GmbH & Co. KG,
95448 Bayreuth, www.medi.de.

Was ist Osteoporose?
Die Wirbelsäule

Osteoporose ist eine Krankheit!

In Deutschland leiden mehr als sechs Millionen Menschen an Osteoporose (Knochenschwund). Vor allem Frauen sind davon betroffen, aber auch bei Männern wird die Erkrankung immer häufiger diagnostiziert. Osteoporose ist eine Stoffwechsel- krankheit, bei der mehr Knochenmasse abgebaut als gebildet wird. Die Knochen werden porös und verlieren - über lange Zeit unbemerkt - an Substanz und Festigkeit. Wie aus heiterem Himmel kann es zu Brüchen kommen. Das Heben einer Tasche oder starkes Husten kann schon ausreichen. Wirbelkörper, Oberschenkelhals und Unterarm sind die typischen Körperstellen für osteoporosebedingte Brüche.

 

 

Folgen sind häufig starke Schmerzen und eingeschränkte Beweglichkeit. Dadurch kommt es zu weiterem Muskel- und Knochenabbau.

 

Osteoporose ist therapierbar
Da bei jedem fünften Patienten innerhalb von zwölf Monaten nach dem ersten Bruch eine Folgefraktur auftritt, ist schnelles Handeln erforderlich. Medikamente können langfristig den Knochenabbau bremsen beziehungsweise den Knochenaufbau sogar anregen. Die aus- reichende Zufuhr von Calcium und Vitamin D3 ermöglicht überdies den Aufbau neuer Knochenmasse. Spinomed bietet mehr Schutz - schnell und nachhaltig.

 

Ergänzend zur medikamentösen Behandlung empfehlen die neuen Leitlinen des DVO (Dachverband Deutschsprachiger Wissenschaftlicher Gesellschaften für Osteologie) nach Wirbelkörperfrakturen das Tragen von Spinomed-Rückenorthesen. Sie schützen Ihre Wirbelsäule sofort, während Medikamente erst langsam ihre Wirkung entfalten. Früher wurden Patienten mit Korsetten ruhig gestellt. Dadurch wurde der Muskelabbau gefördert. Heute ist klar: Neben der medikamentösen Therapie sind Bewegung und Muskelaktivität für stabile Knochen entscheidend. Und hier setzt die Spinomed an.

 

Spinomed® und Spinomed® active

Das Prinzip
Die zugelastischen Materialien üben gemeinsam mit der Rückenschiene auf den Becken- und Schulterbereich spürbare Zugkräfte aus. Quasi als ein Reflex darauf spannen Sie Ihre Muskulatur im Bereich des Rumpfes unbewusst an und es kommt zu einer Aufrichtung des Oberkörpers.

 

Die Wirkung
Die unbewusste Muskelanspannung führt im Verlaufe der Anwendung zu einer Verminderung der für Osteoporose typischen Rundrückenbildung.

 

Die Aktivierung
Die Aktivierung der Rumpfmuskulatur bewirkt einen Trainingseffekt. Kräftigere Muskeln ermöglichen Ihnen mehr Mobilität im Alltag und einen Rückgang Ihrer Schmerzen. So stehen Sie mit Spinomed wieder mitten im Leben!

 

Spinomed active
wurde zur Behandlung chronischer Folgen osteoporotischer Wirbelkörperfrakturen entwickelt. Eingearbeitete zugelastische Materialien üben in Verbindung mit der in eine Rückentasche einschiebbaren Schiene spürbar aufrichtende Kräfte aus. Sie gibt Halt und Sicherheit bei allen Bewegungen. Spinomed active besteht aus einer Auswahl besonders hochwertiger Materialien, ist leicht waschbar und trocknet schnell.

 

Spinomed active men
Osteoporose ist eine der großen Volkskrankheiten, die eigentlich mit Frauen in Verbindung gebracht wird. Darauf sind auch die meisten Hilfsmittel ausgerichtet. Tatsache ist aber, dass etwa 30 Prozent der Osteoporose-Patienten männlich sind. medi hat jetzt auch für Männer ein Hilfsmittel entwickelt, das eine optimale Ergänzung zur medikamentösen Langzeittherapie darstellt: Spinomed active men.

 

LWS-Bandage mit Massagepelotte LWS-Bandage mit Massagepelotte LWS-Bandage mit Massagepelotte LWS-Bandage mit Massagepelotte LWS-Bandage mit Massagepelotte

 

Spinomed active Bildergalerie
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Texte und Abbildungen u.a. mit freundlicher Unterstützung der Fa. medi GmbH & Co. KG,
95448 Bayreuth, www.medi.de.

Einführung in die Kompressionstherapie

Alles Wissenswerte zum Kompressionsstrumpf.
Sie sind nicht allein! Rund 22 Millionen Menschen in Deutschland sind von der Volkskrankheit Venenleiden betroffen. Oftmals werden Erkrankungen an den Beinvenen von den Betroffenen nicht erkannt oder als Bagatelle betrachtet. Viele Venenleiden werden deshalb nicht behandelt. Sie verschlechtern somit schleichend das Krankheitsbild und fördern gleichzeitig das Risiko, an einer Thrombose oder einem offenem Bein (Ulcus cruris) zu erkranken.

 

Das Venensystem
Die Venen durchziehen unsere Beine an der Oberfläche und sammeln das Blut aus den Hautschichten. Man nennt diesen Teil das oberflächliche Venensystem. Aus diesem System fließt das gesammelte Blut über Verbindungsvenen in das tiefe Venensystem, das im Inneren des Beines von Muskeln umgeben ist. Das tiefe Venensystem transportiert mittels Muskelpumpen das Blut zum Herzen zurück. Für das Funktionieren des Rückflusses ist also Bewegung der Schlüssel.

Venenklappen Die Venenklappen verhindern das Zurückfließen des Blutes. Sie funktionieren wie Rückschlagventile, die das Blut nur in eine Richtung, nämlich in Richtung Herz, fließen lassen. Sie sehen aus wie kleine Segel, die ringsum an der Venenwand verankert sind und sich in der Mitte der Vene treffen. Fließt das Blut durch Druck von den Muskelpumpen aufwärts, so öffnen sich die Klappen. Will das Blut aufgrund der Schwerkraft zurücksacken, so schließen sie sich.

 

Warum können Venen müde werden?
Durch den aufrechten Gang und die bewegungsarme Lebensweise, hat der Mensch als einziges Lebewesen das weit verbreitete Problem von kranken Venen. Durch mangelnde Bewegung und viel Stehen oder Sitzen lastet täglich viele Stunden ein hoher Druck auf dem Venensystem. Die Muskelpumpen unterstützen den Abtransport des Blutes nicht mehr ausreichend. Veranlagung und zunehmendes Alter oder hormonelle Begünstigungen sowie Mehrfach-Schwangerschaften liefern weitere ungünstige Rahmenbedingungen. Die Venen werden immer weiter ausgedehnt. Die Klappen können sich aufgrund des erweiterten Durchmessers nicht mehr schließen. Das Blut versackt und die oberflächlichen Venen, die nicht durch Muskeln oder Knochen gehalten werden, leiern aus und zeigen sich als geschlängelte Krampfadern.

 

Was sind Krampfadern?
Der Begriff kommt nicht von den Krämpfen in den Beinen, die auch bei Krampfadern entstehen können, sondern aus dem Mittelalter von dem Begriff „krumpe Adern“ (die Venen schlängeln sich „krumm“ am Bein bei Erweiterung) bis zu der sprachlichen Umwandlung zu Krampfadern.

 

Wie wirkt ein Kompressionsstrumpf?
Der Druck des Strumpfes verengt den Venendurchmesser. Die Venenklappen können sich wieder schließen und es versackt nicht mehr so viel Blut in den Beinen. Durch den kleineren Venendurchmesser fließt das Blut wieder schneller, was der Bildung von Blutgerinnseln, also Thrombosen, vorbeugt. Der vorgegebene medizinische Druckabfall vom Fuß hinauf zum Oberschenkel beschleunigt den Rückfluss des Blutes zum Herzen. Der Strumpf bildet bei Bewegung eine äußere Barriere für die Muskeln, so dass die Muskelpumpen effektiver arbeiten. Das Tragen eines Kompressionsstrumpfes ist keineswegs unangenehm, wie es immer heißt. Wenn Sie den richtig angepassten Strumpf tragen, wirkt er sofort spürbar erleichternd und ist damit eine Wohltat für Ihre Beine.

 

Welche Venenerkrankungen gibt es?

Besenreiser
Das sind feine, dicht unter der Hautoberfläche liegende, sichtbare Äderchen. Sie sind wenige Millimeter oder Zentimeter lang und fächerförmig angeordnet. Besenreiser verursachen selten Beschwerden, meist stören sie kosmetisch. Sie können aber ein Warnsignal für darunter liegende Krampfadern sein.

Krampfadern (Varizen)
Wenn die Wand der Venen weich und ausgedehnt wird, schließen die Venenklappen nicht mehr. Das Blut staut sich. Die Venen geben noch weiter nach. So bilden sich nach und nach die stark geschlängelten Aderngeflechte. Ohne die richtige Therapie schreitet das Krampfaderleiden ständig fort. Mögliche Spätfolgen sind hier beschrieben.

Venenentzündung (Phlebitis)
Anzeichen für eine Venenentzündung sind eine deutliche Rötung, Schwellung, Überwärmung sowie starke Schmerzen entlang der Vene.

Thrombose
Bei einem gestörten Rückfluss vergrößert sich die Gefahr der Bildung von Blutgerinnseln (Thromben) an den Gefäßwänden. Diese Propfen können die Venen verstopfen und verhindern damit den Rückfluss des Blutes. Es kommt zu einer weiteren Schädigung des Venensystems. Erste Anzeichen sind Schwellung am Unterschenkel, teilweise Überwärmung, Schmerzen und Schweregefühl. Die Behandlung durch einen Arzt ist dringend erforderlich, da eine lebensgefährliche Lungenembolie die Folge sein kann.

Offenes Bein (Ulcus cruris)
Behinderungen des Stoffaustauschs entstehen dadurch, dass das sauerstoffarme Blut in den Venen nicht abtransportiert wird. Dies führt zu folgenschweren Schädigungen der Zellen und zum Absterben von Gewebe. Es entstehen lang anhaltende Wunden, die nur durch das Beheben der Ursache – die erweiterten Venen – geheilt werden können.

 

Welcher Kompressionsstrumpf passt zu mir?
Welcher Kompressionsstrumpf passt zu mir?Kompressionsklassen
Der Schweregrad der Venen- erkrankung bestimmt den erforderlichen Druck. Der Patient bekommt Kom- pressionstrümpfe in vier verschiedenen Druckklassen im medizinischen Fach- handel, z.B. bei uns.

 

 

 

 

 

 

 

Was sollte ich über meinen Kompressionsstrumpf wissen?
Wann dürfen Kompressionsstrümpfe nicht getragen werden?
Bei Durchblutungsstörungen in den Beinarterien, sowie bei schlecht behandelbarer Herzschwäche sollte ein Facharzt für Beinleiden (Phlebologe) konsultiert werden. Bei Gefühlsstörungen aufgrund von Diabetes ist ebenfalls Vorsicht geboten.

 

Was ist der Unterschied zu Stütz- und Thromboseprophylaxestrumpf im Krankenhaus?
Der Kompressionsstrumpf hat einen definierten Druckverlauf von der Fessel bis zum Oberschenkel. Das ist der Hauptunterschied zu Stützstrümpfen, die keiner Norm unterliegen. Damit ist nur der Kompressionsstrumpf medizinisch wirksam und auch nur im Fachgeschäft erhältlich.

Stützstrümpfe können vorbeugend getragen werden, bringen aber nicht den Druck eines Kompressionsstrumpfes auf.

Die „weißen Strümpfe“ im Krankenhaus werden immer dann eingesetzt, wenn ein Patient lange liegen muss. Sie heißen Thromboseprophylaxestrümpfe, weil sie im Liegen verhindern, dass sich Blutgerinnsel bilden. Sie sind ausschließlich für das liegende Bein bestimmt und erfüllen beim mobilen Patienten nicht ihren Zweck.

 

Wie ziehe ich meinen Strumpf an?
Ziehen Sie Ihre Kompressionsstrümpfe möglichst mit Gummihandschuhen und stets ohne Schmuck und Uhr an, damit Sie das Gestrick nicht beschädigen. Die Gummihandschuhe haften am Gestrick und erleichtern das Greifen und Anlegen erheblich. Beim Anziehen ist ein Überdehnen durch zu starken Zug zu vermeiden, da der Strumpf dann nicht richtig am Bein sitzt. Dies hat zur Folge, dass die Druckverteilung nicht stimmt und der Strumpf wie ein Gummiband zurückrutscht und sich in der Kniekehle sammelt. Einschnürungen können dann die Folge sein.

 

Wie häufig soll ich meinen Kompressionsstrumpf tragen?
Täglich, täglich, täglich! Hier gibt es keine Alternative, wenn Sie einen optimalen Therapieerfolg erzielen möchten. Absolut unverzichtbar sind Ihre Strümpfe, wenn Sie viel stehen oder sitzen. Auf Reisen, ob im Auto oder Flugzeug, hilft der Strumpf gefährliche Reisethrombosen, die übrigens auch Venengesunde häufig erleiden, zu vermeiden. Wenn Sie Ihren Strumpf bei der täglichen Gymnastik oder dem Spaziergang tragen, so unterstützt er die Muskelbildung, da der Muskel sich gegen den Druck von außen zusätzlich anstrengen muss. Am besten morgens direkt nach dem Aufstehen und Duschen anziehen, da dann Ihre Beine noch nicht geschwollen sind.

 

Texte und Abbildungen u.a. mit freundlicher Unterstützung der Fa. medi GmbH & Co. KG,
95448 Bayreuth, www.medi.de.

Propriozeption! Was ist das eigentlich?

Propriozeption bezeichnet die Eigenwahrnehmung (lat. proprius = eigen) des Körpers, dass heißt Stellung und Lageänderung von Kraftentwicklung und Bewegung. Im Muskel liegen wichtige Sensoren, die zu den Propriorezeptoren gehören, die so genannten Muskelspindeln.

 

Sensomotorische / Propriozeptive Einlagen

Bewusstes Wahrnehmen und Ausführen von Bewegungen unterliegt der Steuerung eines hochkomplexen Regelwerks unseres Körpers - dem so genannten Sensomotorischen System. Der Begriff "Sensomotorik" oder vielmehr die davon abgeleiteten sensomotorischen Einlagen haben in der Orthopädietechnik für Veränderung gesorgt.

Die Muskulatur, deren Nerven mit der Wirbelsäule verbunden sind, enthalten afferente (zum Gehirn hinführende) und efferente (vom Gehirn wegführende) Fasern. So werden Daten über spezifische Leitungsbahnen an das ZNS (zentrale Nervensystem) geschickt und dort verarbeitet (z.B. zu Bewegung).

Die Muskulatur wird somit auch als Sinnesorgan angesehen, so dass ein fein abgestimmtes Zusammenspiel von mehr als 500 Skelettmuskeln gewährleistet ist. Hauptziel von muskulärer Arbeit ist die reibungslose Funktion der Gelenke. Fehlfunktionen und degenerative Veränderungen können z.B. durch ligamentäre Insuffizienz oder geometrischer Gelenkinkongruenz hervorgerufen werden.

Sie haben Fragen zu unseren aktuellen Themen oder wünschen weiterführende Informationen?
Gern stehen wir Ihnen zur Verfügung!